Bestandteile von Formen im Formenbau

Im Formenbau darf man eine Form die dort produziert wird nicht so sehen, wie eine Kuchenform aus dem Haushaltsgeschäft. Die Formen aus dem Formenbau haben oftmals viele einzelne Bestandteile. Dabei handelt es sich bei den Bestandteilen nicht einfach nur um die einfachen Teile der Form, sondern auch um dazugekaufte Normalien und Normteile. Die Metallform beispielsweise besteht immer aus mindestens einer Matrize, welche auch die Mutterform genannt wird. Sie stellt das eigentliche Negativ von der Außenform da. Diese gehört meist zu einem Massenteil das später nach dem Formenbau hergestellt werden soll.

Die Innenform

Damit die Innenform hergestellt werden kann, benötigt man zunächst einmal einen Kern. Dieser wird gebraucht, damit sich später ein Hohlraum bilden kann, der Kern wird in einem späteren Verfahren des Formenbaus ausgelöst, oder verbleibt im eigentlichen Material. Wird der Kern jedoch aus Ton, oder Styropor eingefügt, kann man später dazu übergehen diesen auszugasen. Dies ist eine sehr beliebte Methode, da man dazu nur eine kleine Öffnung benötigt.

Die Matrize und der Kern bilden zusammen eine sogenannte Kavität. Diese beschreibt man am ehesten als die Hohlform, welche ausgefüllt werden soll. Alles zusammen wird im Formenbau nicht nur als Form bezeichnet, sondern auch als Model. Dies gilt jedoch nicht für alle Gusstechniken. Bei Press- oder Druckformen nennt man dies auch Patrize, oder im Volksmund eben die Gegenform.

Hat man dieses Grundwissen, kann man sich den Formenbau wesentlich besser vorstellen und auch was die Menschen, die teilweise sogar studieren müssen, dort eigentlich leisten, bevor wir ein Stück Lego, oder andere alltägliche Dinge in den Händen halten können.