Gurken aus dem Gewächshaus

Viele Menschen mögen Gurken. Egal ob es sich dabei um eine große Salatgurke handelt, oder aber eine etwas kleinere Essiggurke. Bei beiden handelt es sich um einjährige Pflanzen, die ihre Früchte an langen Trieben wachsen lassen. Beide kann man sehr gut im Gewächshaus anbauen.

Besser wächst im Gewächshaus jedoch die Salatgurke. Denn sie mag warmes und feuchtes Klima. Möchte man die Gurke von Tag eins an begleiten, muss man sie zunächst vorziehen. Dabei nimmt man zwei Samen und pflanzt diese 3 cm tief in den Boden. Dabei sollte man die Samen immer leicht feucht halten, sie jedoch nie unter Staunässe leiden lassen.

Das Pikieren folgt nach dem Vorziehen. Hier wird zunächst einmal die Spreu vom Weizen getrennt. Dabei sucht man sich die stärksten Keimlinge heraus und entfernt die anderen. So haben die starken Pflanzen weiterhin genug Platz um zu wachsen. Um die verbliebenen Pflänzchen wird sogenannte Pikiererde angehäuft. Dies hat zur Folge, dass sich der Wurzelstrang verstärkt.

Ab ins Gewächshaus

Nun kann die Gurkenpflanze umziehen. Mit einem Abstand von circa 40 cm können die Pflanzen nebeneinander ins Gewächshaus gepflanzt werden. Da die Gurke kein direktes Sonnenlicht, oder Wind mag, sollte man sie etwas entfernt von der Tür in die Erde setzen. Wenn man besonders gut sein möchte, sollte man dem Boden etwas Hornspäne beimischen. Diese geben nach und nach Nährstoffe ab, welche die Gurke aufnimmt.

Der Lohn dafür ist eine Ernte die bis zu vier mal im Jahr wiederholt werden kann. Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass auch die Gurke gerne regelmäßig Wasser bekommt und hin und wieder ein wenig Dünger braucht, um starke Früchte hervor zu bringen.