Hawaii Palme – ein Stückchen Südsee für zu Hause

by Danny
Hawaii Palme – ein Stückchen Südsee für zu Hause

Sommer, Sonne, Strand und Palmen: Hawaii ist ein absolutes Paradies. Jeder, der hier schon einmal einen Urlaub verbracht hat, weiß wovon ich spreche. Umso schwerer fällt der Abschied, wenn es nach dem Traumurlaub wieder nach Hause geht. 

Wie schön wäre es da, wenn man einfach ein Stückchen Hawaii und das entspannte Lebensgefühl des Aloha States mit nach Hause nehmen könnte. Ich habe da was für euch: die Brighamia insignis, auch als „Hawaii Palme“ bekannt.

Wichtige Info: Bei der Hawaii-Palme handelt es sich nicht um eine Palme, sondern um ein Glockenblumengewächs.

Ihren Namen verdankt die Sukkulente, die auch als Vulkanpalme bekannt ist, ihrem Aussehen. Die Pflanze sieht mit ihrem festen Stamm und dem grünen Blätterschopf aus wie eine Miniaturpalme. Die fünfblättrigen und hellgelben Blüten verleihen der Pflanze einen exotischen Look. 

Eines ist sicher: Mit einer Hawaii-Palme im Zimmer sind interessierte Blicke garantiert.

Hawaii Palme als Zimmerpflanze – die richtige Pflege

Die Hawaii-Palme ist sehr anspruchsvoll und stellt hohe Anforderungen an ihren Standort und die Pflege. Dementsprechend sind ein grüner Daumen und eine gewisse Erfahrung im Umgang mit exotischen Zimmerpflanzen wichtig.

Palmen mit Regenbogen – kein seltenes Phänomen hier.

Wie wird die Hawaii Palme richtig gepflegt?

Nachfolgend gebe ich euch alle wichtigen Infos an die Hand, die ihr braucht, um die Hawaiipalme richtig zu pflegen.

  • Standort: Die Hawaii-Palme mag es gerne hell, allerdings sollte sie nicht in der prallen Sonne stehen. Fensterbänke, die nach Osten oder Westen gerichtet sind, eignen sich perfekt dafür, denn sie bieten ausreichend Helligkeit ohne direkte Sonneinstrahlung. Der Standort sollte wohlüberlegt sein – zu häufige Standortwechsel verträgt die Hawaii-Palme nur schlecht.

  • Temperatur: Die Temperatur darf im Sommer nicht unter 18°C sinken. Im Winter sind 15°C die absolute Toleranzgrenze, die nicht unterschritten werden sollte.

  • Luftfeuchtigkeit: Damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann, ist eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig. Diese fördert das Blattwachstum und beugt gegen Spinnmilben vor.

Wie gießt man die Hawaii-Palme richtig?

Die Bewässerung ist eine der heikelsten Punkte bei der Pflege von Hawaii-Palmen und eine wahre Kunst. Die Pflanze braucht mehr Wasser als andere Sukkulenten (beispielsweise Kakteen), wird dafür aber seltener gegossen.

Mein Tipp: Die Pflanze am besten in Wasser „tauchen“, sodass sich das Substrat komplett vollsaugen kann. Im Anschluss muss der Hawaii-Palme ausreichend Zeit gegeben werden, sodass das überschüssige Wasser aus der Erde abfließen kann. Staunässe ist der Tod einer jeden Hawaii-Palme!

Wie häufig man schlussendlich gießen muss, hängt von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise dem Standort und der Pflanze an sich ab. Hier ist es ratsam, sich auf sein Gefühl zu verlassen und in regelmäßigen Abständen die Feuchtigkeit des Substrats mit dem Finger zu prüfen. Erst wenn die Erde durchgetrocknet ist, darf nachgegossen beziehungsweise „getaucht“ werden.

Wichtig: Achtet darauf, dass im Untersetzer kein Wasser zurückbleibt. Das nach wenigen Minuten durchgelaufene Wasser muss direkt weggeschüttet werden.

Welche Erde braucht die Hawaii Palme?

Auch bei der Erde ist die Hawaii Palme recht anspruchsvoll. Ich empfehle euch, hochwertige Blumen- und Pflanzenerde zu verwenden, die mit Kies, Sand oder Blähton vermischt wird. Das ermöglicht einen optimalen Wasserabzug – Staunässe und eine daraus resultierende Wurzelfäule zählen zu den häufigsten Gründen für das Eingehen der Pflanze.

Der Pflanzentopf sollte aus Keramik sein, dessen Boden mit einer Schicht Tongranulat bedeckt wird. Das gewährleistet eine optimale Entwässerung des Pflanzgefäßes.

Um der Hawaii-Palme ein angemessenes Wachstum zu ermöglichen, solltet ihr alle drei Jahre das Substrat austauschen und die Pflanze in einen größeren Topf umsetzen. 

Ein Palmenwald bei mir um die Ecke

Kurze Fragen – kurze Antworten: Mein Hawaii Palmen FAQ

Wann blüht die Hawaii-Palme?

Die Blütezeit der Hawaii-Palme liegt in den Monaten Oktober und November. Damit hebt sich die Brighamia insignis von vielen anderen Zimmerpflanzen ab. 

Wie groß wird die Hawaii-Palme?

Als Zimmerpflanze erreicht die Hawaii-Palme eine maximale Größe von einem Meter. In ihrer natürlichen Umgebung sieht es anders aus – hier sind drei Meter oder noch höhere Hawaii Palmen keine Seltenheit.

Müssen die Blätter der Hawaiipalme geschnitten werden?

Nein, die Blätter bitte nicht abschneiden. Verwelkte Blätter fallen von alleine ab.

Sind Hawaii-Palmen giftig?

Nein, Hawaiipalmen sind nicht giftig!

Die Hawaii-Palme – selbst für ambitionierte Gärtner eine Herausforderung

Nicht zuletzt aufgrund ihrer hohen Ansprüche hinsichtlich Standortbedingungen und Pflege zählt die Hawaii Palme nicht gerade zu den Lieblingen deutscher Hobbygärtner. Wer aber eine gärtnerische Herausforderung nicht scheut und etwas Südsee-Flair im eigenen Zuhause verbreiten möchte, für den ist die Hawaii-Palme genau die richtige Pflanze. 

Habt ihr eine Hawaii Palme zu Hause, überlegt ihr euch eine anzuschaffen oder habt ihr Fragen zur Pflege? Dann lasst es mich wissen.

Euer Danny