LED Strips weiß: Was hat es mit der Farbtemperatur auf sich?

Sparsam, zuverlässig, leicht zu installieren: LED Strips weiß sind eine überzeugende Alternative zu herkömmlichen Glühbirnen. Wenn auch Sie sich dafür entschieden haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass weißes Licht nicht gleich weißes Licht ist. LED Strips sind, genauso wie alle anderen Lichtquellen, in verschiedenen Farbtemperaturen erhältlich. Was es damit auf sich hat, erklären wir Ihnen hier.

Die Farbtemperatur wird in Kelvin (K) gemessen, woraus auch die Maßeinheit dafür abgeleitet wird: Das Mired wird als das Millionenfache des Kehrwertes der Kelvin-Angabe abgeleitet. Somit ist der angegebene Farbraum einer der ersten, der mathematisch definiert wurde.

Anpassung der Farbtemperatur für einen natürlichen Seheindruck

In der Fotografie verhält es sich so, dass die Farbtemperatur berücksichtigt werden muss, um dem Auge ein möglichst natürliches Erlebnis zu bieten. Aus diesem Grund ist es möglich, Farbausgleiche durchzuführen. Mittleres Sonnenlicht entspricht laut internationalen Normen etwa 5500 K, sodass die meisten Tageslichtfilme bei dieser Farbtemperatur eine möglichst natürliche Wiedergabe haben.

Es gibt inzwischen zwar Normen und feste Einteilungen, doch grundsätzlich ist die Einteilung in warme und kalte Farben eine rein subjektive Vorgehensweise. Aus diesem Grund haben Lichtfarben auch eine psychologische Wirkung. Kühles Licht wirkt belebend, während warmes Licht eher beruhigend ist. Deshalb haben viele mobile Geräte inzwischen einen „Schlafmodus“, in dem blaues Licht reduziert wird. So soll angeblich die Schlafqualität verbessert werden. Im Büro hingegen wird vermehrt auf dieses kühle Licht gesetzt, da es dem Tageslicht ähnlicher ist und so die Arbeitsfähigkeit verbessern soll.

Beleuchtung ist mehr als nur eine Lichtquelle. Wählen Sie die richtigen Lichtfarben, können Sie auch Ihr persönliches Wohnbefinden und Ihre Wohnqualität bedeutend steigern.