Online Reputation Management: Von Suchmaschinenoptimierung und Netzwerken

Das Online Reputation Management, auch ORM genannt ist etwas völlig anderes als das von uns thematisierte mobile app management. ORM beinhaltet die Analyse, Pflege, Steuerung und Beobachtung des Rufes eines Objekts. Dies kann ein konkretes Produkt, ein Unternehmen oder eine Person betreffen. Diese Reputationskontrolle ist gruppenabhängig und wird meist von Kunden oder einer Organisation übernommen. Die Vernetzung von Kunden untereinander, trägt durch die sozialen Netzwerke schnell dazu bei, das vorgegebene Image mit dem tatsächlichen Ruf des Produkts oder Unternehmens zu überprüfen, um zeitgleich ihre Meinung dazu zu äußern. Stimmen die beiden Komponenten überein, erhöht dies die Reputation, andernfalls ist eine kollektive negative Meinung zu erwarten.

Drei Stufen Prinzip

Prinzipiell unterscheidet man beim Online Reputation Management zwischen drei verschiedenen Stufen, dem Setting, Surfing und Cutting. Auf der Settingstufe gilt es für unbekannte Objekte überhaupt erst einen Ruf aufzubauen und dies bekannt zu machen. Auf dem Surfinglevel ist bereits eine gute Reputation vorhanden, die es zu festigen und auszubauen gilt. Suchmaschinenoptimierung, kurzum auch SEO genannt, hilft einen die eigene Webseite auszubauen welche es schafft, mehr Bekanntheit zu vermitteln. Beim Cutting ist eine negative Entwicklung festzustellen. Hier müssen die negativen Auswirkungen auf das Objekt gestoppt werden, um den Aufbau einer positiven Reputation zu ermöglichen.
Das Online Reputation Management mit Suchmaschinenoptimierung ist für die Bindung von Bestandskunden und die Gewinnung von Neukunden bedeutend, weil es bei einer anhaltenden negativen Reputation schwierig ist, langfristiges Vertrauen aufzubauen und glaubwürdig zu sein. Finanzielle Einbußen erschweren die Situation dann zusätzlich.

Korrekte Verhaltensweise in Krisenfällen:

Zunächst gilt es eintreffende Meinungen stets zu respektieren. Aufkommende negative Kommentare und Diskussionen sollten ebenfalls zugelassen werden, jedoch sollte ihnen zeitnah entgegengewirkt werden. Ignoranz oder Unterdrückung ist tunlichst zu vermeiden, um die Entwicklung einer Eigendynamik zu verhindern, die einen Krisenherd nur verschlimmern würde. Stellen sich die negativen Behauptungen als unwahr heraus, gilt es durch Richtigstellung und positive Meinungen einen Ausgleich zu schaffen. Ist die Kritik berechtigt, sollte auf freundliche Art eine Verbesserung in Aussicht gestellt werden, um das Vertrauen nicht zu verlieren.